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Wie bei fast alle Tuning Artikel
muss man auch bei Kurbelwellen genauer ins Detail sehen. Direkt in die Technik
Unterscheiden lassen sich
Kurbelwellen recht einfach in 2 Gruppen
1. Bauarten für Massen
Bereich
2. Spezielle Bauarten für
Leistungs und Sport Bereich
Wer nicht gerade selbst
Konstrukteur ist kennt technische Details nicht und tendiert damit zum einfachen Weg
Fertig nehmen wie es Geboten wird. Anklicken. Liefern. Fertig.
Was bleibt ist Einzig Werbung blind Vertrauen.
Damit ist man auf dem Weg zum Einheitsmotor. Selbst wenn das
eigene Projekt etwas Besonderes werden soll.
Warum das so ist, hier ein paar Hinweise.
Kurbelwellen im Tuning
Markt haben generell und immer Komponenten an Bord die schnelle Fertigung am Fließband
ermöglichen. Wenig
Kosten erzeugen und daraus hohen Umsatzgewinn generieren
Folglich wird nicht "das beste" Pleuel genommen
sondern Jenes das schon möglichst fertig Hergestellt bereit liegt.
Wird für eine KW Beispielsweise ein 90 mm Pleuel benötigt ist der genannte
Werdegang genau dieser.
Schnell tauchte der
Begriff Geschmiedet auf. Es hat was von mehr Haltbarkeit und Höherwertig.
Kaum jemand weiß das billige wie teure Pleuel nahezu alle in
Gesenkschmiede gefertigt werden
Weil es einfach den geringsten Materialabfall und Nebenkosten
erzeugt.
Ob in China, oder Taiwan, Indien, Japan oder Deutschland.
Überall das Selbe.
Die Senkschmiede kann man sich als Stanze vorstellen die ein
Stück Stahl in eine Form presst. Das Nächste bitte.
Dazu wird eine Stanzform benötigt. Die wird in aller Regel mit
Aufschrift versehen welche sie auf jeden Pleuel hinterlässt
Das revolutionär Findige daran war eigentlich nur,
ahnungslosen Käufern das Wort Geschmiedet in Werbung mitzuteilen
Nahezu gleich verhält es sich mit Hubwangen. Herstellung
ebenfalls in Senkschmiede überall auf der Welt.
Andernfalls gäbe es Unmengen Späne und Zeitaufwand wenns aus
einem Vollklotz Gedreht würde.
Gedreht wird, nur eben aus den vorgestanzten Rohteil das
Werbung Geschmiedet nennt
Selbst die billigte 10,00€ KW aus Taiwan ist Geschmiedet.
Das Wort in Werbung nennen ist dann eigentlich nur noch
Eindruck machen.
Einer fängt damit an. Andere machen es nach.
Es dient ua. gern zum Preis hoch kurbeln. Macht es die Welle
Besser ? Oder ist nur der Eindruck Besser ?
So wie es für Taiwan Wellen praktiziert wird ist es mit Europa
Wellen nicht wesentlich Anders.
Da sind einfach nur andere Bohrungen in den Wangen und nicht
selten auch Füllung in den Bohrungen.
Nächstes Beispiel
verstärkte Wangen.
Gemeint sind damit in aller Regel dicke, breitere Wangen.
Gleich im Anschluss wird Verkündet das es den KW Raum
Verkleinert was sogar stimmt
Nicht Genannt wird das dieses Verkleinern den Nachteil höhere
KW Masse hat, die leider Beschleunigung Verzögert
Genannt wird das der Hubzapfen damit mehr Einfassung hat.
Käufern wird damit höhere Stabilität gesagt.
Was nicht gesagt wird ist das mehr Einfassung oft gleich wieder
mit enorme Kantenphasen
an Hubzapfen und KW Auge weg genommen ist. Massenfertigung
wegen.
Solch schwere Wellen beschleunigen Zögerlicher als normal
dünne Serien Wangen
Schnell werden solche Wellen als BigBore bezeichnet und
Suggerieren höhere Haltbarkeit
Während der Nachteil langsamerer Beschleunigung nicht im
Werbetext steht.
So wie dickere Wangenbreite kaum jemanden zum Nachdenken über
Folgen veranlasst,
so wird auch nicht Erkannt das hohe Leistung aus schnelle
Beschleunigung stammt.
Wer einen Motor zusammen baut der höhere Leistung erzeugen
soll ist mit schwere Wellen klar im Nachteil
Der hat dann erst mal weniger statt mehr Leistung. Geradewegs
am Ziel vorbei in die falsche Richtung.
Für BigBore Konzepte ist es lebenswichtige Aufgabe geworden,
Vorteile nennen und Nachteile nicht nennen.
Dabei fing BigBore vor über 20 Jahre ganz einfach an.
Serien DDR Nadellager raus nehmen und stabilere Nadellager
rein. Nadellager waren Schwachstellen aus DDR Produktion
Mit Nadellager wurden auch ganze Pleuelsätze aus Import
Eingebaut. Die 2. Stufe BigBore war Geboren.
Ganze Kurbelwellen aus Fern Ost Produktion wurden Bigbore
genannt.
Dort billig Hergestellt und in Deutschland Bigbore genannt
Bigbore hat sich dann immer weiter "gearbeitet". Zu
engere Hubzapfenpassung und dickere Hubwangen.
Der rote Faden darin, immer Stabiler werden. Nur das es mit
vielen letzten Schritten keine Ballance mehr hat
was Stabilität hinein bringen und Leistung weg nehmen betrifft
Mehr Hub und größere
Wellen haben falsche Richtungen immer weiter getrieben
Hin zu Füllung für Hubwangen die dann noch Schwermetall
wurden. Noch mehr Masse, noch Träger.
Für gute Aufmerksamkeit und Vermarktung gibts längst auch Auflaserung,
bunte Verpackung und Werbung.
Untern Strich sind damit Wellen Erschaffen die fortan als gute KW Anklickbar für Jedermann bereit
stehen
So auch Wellen für MTX, Rotax 140 und quasi alle
Vermarktungs Bauarten
Im Werbe Wald geht unter das
mit andere Ausgangslage,
anderes Pleuel die gesamte Welle noch Besseres leisten würde.
Standard Längen wie 105mm, 110mm sind allgemein bekannt nur
leider nicht die besten Längen.
Sondern einfach nur gewählt um Zylinder X mit Motor Gehäuse Y
zu verbinden, möglichst ohne Aufwand.
Deshalb sitzen solche mm Zahlen in Köpfen fest auch wenn diese
Maße alles andere als Rennsport sind.
Daher Augen auf für alle die
etwas mehr als Durchschnitt vorhaben.
Battle, Prüfstand, Renn Sport sind solche Bereiche.
Aber auch gültig für alle die einfach nur den Alltagsmotor
Flotter und Effektiver haben wollen.
Hierfür setzt Konstrukteur Denken ein
Sicherlich kennt mancher
die Unterschiede im Bereich Cross Maschinen
Während eine 125er im Laden Käuflich für Jedermann runde 40
PS liefert hat die 125er Werks Maschine 52 PS
Verständlich das auch im Innenleben Unterschiede bestehen.
So kann man sich das auch im Simson Bereich vorstellen.
Fertig Anklickbar ist Jedermanns Ware. Da steht immer Renn und
Best und High Performance dran
Wirklich Werks Ausstattung ist es dennoch nicht sondern einfach
nur Massenware für Jedermann
Für Werks Ware muss leider jeder selbst sorgen. Zu Hause am
eigenen Projekt
Um beim oben genannten Beispiel
zu bleiben.
Hier würde die KW auch ein 90 mm Pleuel haben. Allerdings
keines in schweren T-Profil sondern leichte Schwertform
Damit ist auch die Gewichtsverteilung der restlichen KW eine
Andere
Für Rennsport wird auch mit Untenführung und Anlaufscheiben
Ausgestattet
So eine Welle gibt jeden Motor höhere Leistung. Leichteres
Pleuel = geringere Masse = schnellere Beschleunigung
Wie es das
Pleuel vorlegt ziehen die Wangen direkt nach.
Für leichtes Pleuel müssen sie nicht so schwer sein. Die
gesamte Welle braucht weniger Masse.
Füllung in Bohrungen, gar Schwermetall wird dazu nicht
Benötigt
Eben diese schnellere Beschleunigung messen Püfstände und geben es als höhere PS
Leistung ins Diagramm.
Kräftiger Fahren tuts natürlich auch.
Verständlich das
Kurbelwellen in Massenware höchst selten aufwendig gefertigte Schwertpleuel
haben
Wenn mal eine dabei ist dann hat dieses Pleuel sogleich wieder
die schwere Masse wie normales T-Profil
In dem Fall ist Schwertform nur ein Fake ohne sonstige Wirkung.
In solchen Fall dient sportliche Optik zum Preis höher
treiben. Simson Tuning KW's aus Fern Ost zeigen es.
Ähnlich sind die Abläufe
auch im MTX und Rotax 140 Bereich
Ausgangslage schweres Pleuel in T-Profil usw.
Hier kommt die Besonderheit dazu das es sich gleich mal um
größere Pleuellängen handelt
Alles gesamt noch Schwerer. Dabei sind diese Pleuellängen noch
nicht mal auf die innere Mechnik selbst abgestimmt
sondern gewählt weil Zylinder und Simson Motorgehäuse damit
am einfachsten Verbindbar sind.
Das Fließband Denken schlägt zu und damit geringer Aufwand zu
hohen Gewinn
Was mit dem Markt Denken bei MTX zu Pleuellängen 100, 105 mm führte
sind nun bei Rotax 140 Pleuellängen 110 mm.
Beim Einsetzen immer höherer Gewichte setzt leider kein
Nachdenken ein.
Als 1. Schritt schweres Pleuel rein
Als 2. Schritt fieberhafte Versuche der KW Gegengewicht zu
geben. Schwermetall rein.
Masse hier hoch. Masse da hoch.
So bleibt für Beschleunigung und Sport geradewegs nichts
übrig.
Dazu werden auch Pleuel gesetzt die Untenführung ohne
Anlaufscheiben haben
Reibung Stahl auf Stahl glüht. Das lässt die Aktuere trotzdem
nicht hindern
solche Wellen völlig Überteuert über 300,00€
abzuverlangen.
Die 2 Takt Geschichte zeigt das alle Hersteller die je solche
Bauweise nutzten damit Dauerbesuche in Werkstätte auslösten
Verglühte Pleuel und Lager wechseln. Manche große Player gibt
es inzwischen nicht mehr.
Etwas zu viel sparen wollen, auch Anlaufscheiben war im
Untergang nur ein mitwirkendes Kleinteil.
Wer mit seinem Motor
Größeres vor hat ist mit Fertigware Anklicken tatsächlich nicht gut Beraten.
Akteure am Fließband für Umsatzgewinne sparen sich Besseres
Herstellen und setzen dafür um so mehr auf Werbung.
Schon bei MTX galt Pleuellänge und Gewichte sparsam Verwalten.
Spacer eigentlich tabu.
Dank übergroßer Werbung wurde es nur zu gern übersehen.
Da inzwischen das ganze Land und 14 Jährige mit MTX
überversorgt sind
gelangt nun Rotax 140 an die Stelle und wird ebenso als
Massenware behandelt
Dank noch längere Pleuel noch schlechter versorgt. GmbH und
Gewinne
Weil hier aus Sicht Renn Sport gesehen wird gibts hier Erklärungen
für diese Richtung und natürlich andere
Bauarten
Renn Sport ist der Punkt jedes einzelne Detail tiefer anzublicken
Hilfe gibts hier natürlich
Statt Anklick Button mit angefügter Pay Pal Überweisung gibts
hier zur Kurbelwelle auch technischen Beistand.
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